Kneipp-Therapieform – Die Natur ist die beste Apotheke

Wie abwechselnde Temperaturen den Körper beeinflussen

Kneipp-Therapieform – Die Natur ist die beste Apotheke - Calopad

In der Naturheilkunde ist Kneipp ein grosser Begriff. 1889 beendete Sebastian Kneipp sein Werk über die 5 Säulen, welches ein ganzheitliches Gesundheitskonzept von ihm war. Das Kernstück seiner Lehre und erster Forschungsgegenstand war das Wasser. Kneipp erkrankte an Tuberkulose und forschte intensiv nach einer Heilungsmethode, welche er im Wasser fand.

Kneipp legte den Grundstein der Lehre, dass wechselwarme Therapien dem Körper helfen und sogar heilende Elemente verbirgt.

Die Natur ist die beste Apotheke – Sebastian Kneipp

Was geschieht mit unserem Körper?

Sowohl bei Wärme wie auch bei Kälte werden im Körper ähnliche Abläufe registriert. Der Körper befindet sich ohne Impuls in einem Gleichgewicht der Körperkerntemperatur  zwischen 36.5°C und 37.4°C. Durch das Zuführen eines Reizes, in Form von Wärme oder Kälte, erfassen Rezeptoren das drohende Ungleichgewicht und senden Signale über die Nervenbahnen zum Rückenmark. Dieses «zentrale Leitsystem» sendet die Signale vertikal an das Gehirn, spezifisch den Hypothalamus, weiter. Die Verarbeitung im Gehirn an unterschiedliche Regionen beginnt und anschliessend wird ein Impuls zurück an die entsprechende Stelle abgegeben, wie zu reagieren ist.

Natürlich funktioniert dieses System in Bruchteilen von Sekunden und der Mensch kann diesen Ablauf aktiv nicht mitverfolgen. Obwohl wir schon immer gerne wissen würden, wie unser Gehirn genau kommuniziert.

Wie wirkt die Kneipp-Methode?

Unser Gehirn sendet also Massnahmen gegen das Reizsignal aus. Bei einem kalten Impuls stehen dem Menschen normalerweise die Haare auf – die umgangssprachlich genannte «Gänsehaut». Im inneren des Körpers ziehen sich die Blutgefässe zusammen und die Durchblutung wird reduziert, gleichzeitig spannt sich die Muskulatur zusammen. Sobald Wärme an dieser Stelle als Impuls dazukommt,  erweitern sich die Gefässe wieder und die Durchblutung wird gefördert. Ebenfalls wird der Kreislauf angeregt, der Stoffwechsel aktiviert und die Schmerzen werden gelindert.

Zusammenfassend ziehen sich bei Kälte die Blutgefässe zusammen und erweitern sich bei Wärme. Durch die Wechselwirkung wird die Durchblutung stark gefördert und der Kreislauf mobilisiert. Nach dem Prinzip der Abhärtung stärkt die Methode auch das Immunsystem und die Person wird weniger anfällig gegen Infekte. Die Wirkung ist zudem von der Art, Intensität, Temperatur und der Dauer des Reizes abhängig.

Anwendung der Kneipp Methode mit Calopad

Calopad hat sich die Vorteile des Kneipp-Systems zu Herzen genommen und die Methode umgesetzt. Der intelligente Kontroller hat zwei Funktionen gespeichert. Die erste Stufe beinhaltet die konstante Wärme von 42°C.

Auf der Seite befindet sich ein Knopf mit dem problemlos auf die zweite Therapieform, der Kneipp-Methode gewechselt werden kann. Bei Calopad beträgt die Wärmedauer 10 Minuten und schaltet sich danach automatisch ab. Nach erneuten 10 Minuten Pause schaltet sich der Kontroller selbständig wieder ein und bringt für weitere 10 Minuten Wärme auf diese Stelle.

Der minimale Aufwand für den Nutzer zahlt sich in einer wohltuenden Kneipp-Therapie aus.

Quellen

  • Kneipp.com, Aufgerufen am 23.01.2019
  • Wikipedia, Aufgerufen am 23.01.2019
  • Lifeline.de, Aufgerufen am 22.01.2019
  • Birgit Krohn Lübeck, Aufgerufen am 23.01.2019
  • Meier, R.(2000). Praktische Kneipp-Anwendungen, Schweizer Kneippverband, Bern.
  • Raimann, C., Ganz, C., Garvelmann, F., Bertschi-Stahl, HD., Fehr-Streule, R. (2012). Grundlagen der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde, Bacopa, Schiedlberg.
  • Süssmuth, A. (2016). Kneipp’sche Wasserkur, Naturheilpraxis, 3, 16-20.
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